Mendocino-Motor

Ich habe bei Peters CNC-Ecke einen Solarmotor entdeckt, der mich sofort begeistert hat. Die Lagerung ist mit Magneten, welche sich abstoßen, realisiert. Und der Strom für die Generierung des Magnetfeldes durch die Spulen wird durch die Solarzellen geliefert. Der zusätzlich benötigte Permanentmagnet für die Motorfunktion ist in der Bodenplatte "versteckt".

 

 

 

Die Ringmagnete für die Lagerung haben einen Außendurchmesser von10mm, einen Innendurchmesser von 6mm und sind 4mm stark. Ohne das rechte Lager würde der Rotor entweder nach links oder rechts wegkippen und herunterfallen. Das Lager ist nun so angeordnet, dass die Magnete nicht genau übereinander sind, sondern leicht versetzt. So drückt das Magnetfeld den Rotor gegen das Lager. Um die Reibung auch hier zu minimieren, besteht das Lager aus einer Glasplatte.

 

 

Der "versteckte" Quadermagnet in der Bodenplatte hat die Maße 42mm x 20mm x 3mm.


Die Solarzellen habe ich bei Conrad gefunden (19 12 54), ebenso den Kupferlackdraht für die Spulen (0,2mm). Wieviele Windungen ich aufgebracht habe, habe ich mir dummerweise nicht notiert. Aber die Nuten mit 4mm Breite und 6mm Tiefe sind ca. zur Hälfte gefüllt. Um Gewicht zu sparen, ist das ganze auf einem Balsaholz-Block montiert und die Achse ist aus einem Stück Aluminiumrohr.


Hier noch ein Bild von der Seite, auf dem man die Verdrahtung einigermaßen erkennen kann.

 

 

Die gegenüberliegende Solarzellen sind miteinander verbunden. So fließt der Strom einmal im Uhrzeigersinn durch die Spule und wenn sich der Rotor um 180° gedreht hat gegen den Uhrzeigersinn. So zeigt der magnetische Nordpol immer in die gleiche Richtung.


Und hier ein kleines Video mit dem Motor in Aktion:

http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=cxzYa0rbQEM

 

Bei Fragen einfach melden.


Gruß Jürgen